Im ersten Abschnitt („Achill und Chiron: Kultureller Kontext“) werden die Schülerinnen und Schüler kurz in den literarischen Hintergrund eingeführt und erwerben sich durch einen Rechercheauftrag Kenntnisse zu sechs Eigennamen, die ihnen in der Textstelle begegnen. Die wesentlichen Aspekte zum sachlichen Verständnis der Namen innerhalb der Verse werden in einer spielerischen Kontrollübung aufgegriffen, getestet und anhand einer direkten Rückmeldung gesichert.
Der zweite Abschnitt („Achill und Chiron: Sprachliche Basis“) dient der Erarbeitung von Vokabular und bietet Hilfen zur Grammatik der zehn Ovid-Verse. Im ersten Unterabschnitt „Wortschatz“ werden Textdateien sowie zur Überprüfung der Wortschatzkenntnisse spielerische Übungen angeboten. Der zweite Unterabschnitt „Kommentar und Grammatik“ beschränkt sich weitgehend auf Hilfen zu kontextspezifischen Vokabeln, Wendungen und Konstruktionen, die in einer Textdatei beigefügt sind. Um die Schülerinnen und Schüler beim Erkennen von Bezügen zu unterstützen, sollen sie ein „Bezugswörter-Quiz“ (mit unmittelbarer Rückmeldung) lösen, das die Zusammengehörigkeit von Adjektiven und Substantive in den Fokus rückt.
Im dritten Abschnitt („Achill und Chiron: Text“) ist zunächst eine „Übersetzung“ der zehn Ovid-Verse vorgesehen, die durch eine Aktivität im Lückentext-Format stark entlastet ist und ein sofortiges Feedback ermöglicht. Einer genaueren Textanalyse dienen je ein Quiz und eine Textdatei mit Lösungsvorschlägen zu den Kriterien „Inhalt und Struktur“, „Sachfelder“ und „Stilmittel“. Zum Thema „Metrik“ haben die Jugendlichen die Möglichkeit, in fünf separaten Aktivitäten bis zu fünf elegische Distichen in einer digitalen Zuordnungsübung metrisch zu analysieren. Eine vollständige metrische Analyse der zehn Ovid-Verse findet man wiederum in einer Textdatei.
Der vierte Abschnitt („Achill und Chiron: Text-Bild-Vergleich“) sieht im ersten Schritt eine offene Beschreibung des hier zur Gänze eingebundenen Kursbildes vor. Anschließend sind in einer digitalen Zuordnungsübung einige Wörter und Wendungen des lateinischen Textes in ihren Grundformen vier Leerfeldern im Bild zuzuweisen. Auf der Grundlage ihrer Ergebnisse ziehen die Schülerinnen und Schüler einen Vergleich zwischen den Darstellungen von Achill und Chiron im Bild und den Versen Ovids.
Im fünften Abschnitt („Achill und Chiron: Fazit“) werden die Jugendlichen dazu aufgefordert, anhand zweier Aufgaben ein Fazit aus ihren Erkenntnissen zu ziehen. Die Bearbeitung der offenen Aufträge wird nicht durch ein digitales Format geprüft, sondern sollte eher im Unterrichtsgespräch erfolgen.