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Schulart
Gymnasium
Jahrgangsstufe
12
Altersstufe
Sekundarstufe II
Fach
Latein
Fachgruppe
Sprachen
Zeitdauer
2 UE
Hardware
PC/Laptop Tablet
Software
mebis Lernplattform
Digitale Welt
Lebensweltbezogenes digitales Material
Peer Group
Kollaboratives Erstellen des Arbeitsergebnisses Austausch über das Arbeitsergebnis
Weg und Ziel
Aufgabenstellung, die kreative Lösungswege ermöglicht Erstellen eines digitalen Artefakts Digitale Medien zur Dokumentation / Bearbeitung
Gymnasium | Latein 12 (erhöhtes Anforderungsniveau) | 1.1 Philosophandum est – philosophische Haltungen
  • Kompetenzerwartungen
    • weisen in Horazʼ Ode 1, 11 philosophisches Gedankengut nach.
Gymnasium | Latein 12 (erhöhtes Anforderungsniveau) | 3 Methodik
  • Kompetenzerwartungen
    • wenden ihre bisher erworbenen Kompetenzen im Umgang mit Texten, deren sprachlicher Basis sowie deren kulturellem Kontext in neuen Zusammenhängen zielgerichtet an, sodass sie Originaltexte sicher und selbständig lesen, verstehen, in angemessenes Deutsch übersetzen und nach vorgegebenen sowie selbst gewählten Kriterien interpretieren.
    • nutzen zweisprachige Ausgaben und Übersetzungen u. a. zur Herstellung größerer inhaltlicher Zusammenhänge.
    • interpretieren Originaltexte vertieft aus verschiedenen Perspektiven, u. a. durch altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption, ggf. unter Nutzung geeigneter digitaler Medien.
    • wählen zur Erschließung und Aufbereitung von Lerninhalten themenbezogene Informationen selbständig und strukturiert aus, überprüfen auch bei digitalen Medien kritisch deren Glaubwürdigkeit und wenden bei der Auswertung und Dokumentation der Quellen fundamentale Techniken und Kriterien (fach-)wissen­schaftlichen Arbeitens an.
    • nutzen die vorhandenen Medien und erlernten Präsentationstechniken (z. B. Visualisierung unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) unter Beachtung von Standards wissenschaftlichen Arbeitens (z. B. bei Zitaten, Quellenangaben) effizient, sachgerecht, verantwortungsbewusst und adressatenbezogen.
7 Kulturelle Bildung
8 Medienbildung/Digitale Bildung
1.1 Medienangebote und Informatiksysteme (Hardware-, Software und/oder Netzwerkkomponenten) sach- und zielorientiert handhaben
1.2 Funktionsweisen und grundlegende Prinzipien von Medienangeboten und Informatiksystemen durchdringen und zur Bewältigung neuer Herausforderungen einsetzen
2.1 Aufgabenstellungen klären, Informationsbedarfe ableiten und Suchstrategien entwickeln
2.2 Mediale Informationsquellen begründet auswählen und gezielt Inhalte entnehmen
2.4 Daten und Informationen zielorientiert speichern, zusammenfassen, strukturieren, modellieren und aufbereiten
3.1 Mit Hilfe von Medien situations- und adressatengerecht interagieren
3.2 Analoge und digitale Werkzeuge zur effektiven Gestaltung kollaborativer als auch individueller Lernprozesse verwenden und Resultate mit anderen teilen

Carpe diem! Horaz Ode 1, 11

Das Innenbild einer attischen Trinkschale bildet am Anfang und am Ende einen Rahmen, indem es die Themen Entspannung, Ausruhen und Wein einschenken anhand von Herakles und Athena veranschaulicht. Die Interpretation nähert sich über bildliche Vorstellungen an das lateinische Kunstwerk an und hat daher eine kreative und affektive Note. Im abschließenden Plenumsgespräch wird die epikureische Lebenseinstellung des Gedichts erörtert und mit dem Lebensgefühl der Schülerinnen und Schüler abgeglichen.

Screenshot aus dem Kurs: Titelbild CC BY-SA 4.0 Matthias Kuen
Screenshot aus dem Kurs: Aufgabe Metrik CC BY-NC-SA 4.0 Matthias Kuen
Screenshot aus dem Kurs: Aufgabe Übersetzung CC BY-NC-SA 4.0 Matthias Kuen
Screenshot aus dem Kurs: Aufgabe Interpretation CC BY-NC-SA 4.0 Matthias Kuen

Die Schülerinnen und Schüler erkennen im Gedicht von Horaz die durchscheinende epikureische Lebenseinstellung. Sie setzen sich mit der Bildsprache und der Stimmung des Gedichts durch die Erstellung eines Moodboards (Collage) kreativ auseinander. Darüber hinaus hinterfragen sie, inwieweit die Aussagen des Gedichts einen Kontrast des in der eigenen Lebenswelt erlebten Wissen- und Leisten-Wollens bilden.

Der Kurs kann mit digitalen Geräten in einer Doppelstunde des Unterrichts durchgeführt werden. Die kollaborative Erstellung der Moodboards (Collagen) kann aber auch in die häusliche Arbeit verlagert werden, sodass die DigLA zwei getrennte Unterrichtsstunden überspannt.

Kachel 1 liefert Informationen zum Titelbild des Kurses, das eventuell in der abschließenden Zusatzaufgabe aufgegriffen werden kann. Um das Gedicht auch klanglich zu erleben, ist eine kurze Erläuterung der Metrik mit der Anregung zum lauten Vorlesen vorangestellt (Kachel 2). Anschließend erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler in Kachel 3 die nicht einfachen sprachlichen Erscheinungen und Bilder des Gedichts. Am Ende können sie eine zweisprachige Version herunterladen, die die Grundlage der Interpretation (Kachel 4) bildet.

Nach einer kurzen Besprechung der im Gedicht aufscheinenden Bilder stellen die Schülerinnen und Schüler selbst Bilder aus dem Internet zusammen, die die Inhalte und die Stimmung des Gedichts veranschaulichen. Diese Moodboards (Collagen) werden im Plenum präsentiert. Die philosophische Lebenseinstellung wird in einem Gespräch erörtert und mit der eigenen Lebenseinstellung in Bezug gesetzt.

Freunde antiker Kunst können als Zusatzaufgabe erörtern, inwiefern das attische Vasenbild eine ähnliche Stimmung wie Horaz' Gedicht ausdrückt: Herakles darf sich im Olymp von seinen Heldentaten ausruhen und wird von seiner Schutzgöttin mit Wein bedient.

Es besteht eine Gliederung in 4 Kacheln wie oben beschrieben. Die Informationen für die Lehrkraft sind für die Teilnehmer verborgen.

Wenn innerhalb des Kurses der Lernplattform eine digitale Pinnwand zur Verfügung steht, auf der man kollaborativ Bilder frei anordnen und formatieren kann, sollte für jede Gruppe eine solche Pinnwand freigegeben werden. Alternativ kann man andere (kommerzielle oder freie aber datenschutzrechtlich unbedenkliche) Plattformen für kollaborative Zusammenstellungen im Kurs der Lernplattform verlinken. Bei der Verwendung von externen Seiten sollten die geltenden Datenschutzbestimmungen eingehalten werden.

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Griechische Statuen

Die Schülerinnen und Schüler lernen die Stilmerkmale der drei Hauptepochen der griechischen Plastik anhand konkreter Beispiele kennen und wenden ihre Kenntnisse in einem Projekt praktisch-kreativ an.

Woher kommt unser Essen?

Woher kommen Wassermelonen? Wie werden Bananen angebaut? Die Lernenden recherchieren strategieorientiert im Team, erkunden die Wertschöpfungskette, bewerten sie mit Blick auf ökologische Kosten und erstellen dazu ein digitales Sachbuch.

Erstellen einer Infografik (am Beispiel Ethik)

Die Digitale Lernaufgabe (DigLA) zielt darauf ab, eine informative Infografik zu erstellen, basierend auf Lese- und Recherchearbeit. So sollen komplexe Informationen auf eine anschauliche und leicht verständliche Weise visualisiert werden.

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