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Schularten
Gymnasium Fachoberschule Förderschule Realschule Wirtschaftsschule Mittelschule Berufsoberschule
Jahrgangsstufe
jahrgangsübergreifend
Altersstufen
Sekundarstufe I Sekundarstufe II
Fach
fachübergreifend
Fachgruppen
Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften MINT Sonstige
Zeitdauer
12 UE je nach Differenzierung auch mehr Stunden; auch als Jahresprojekt möglich
Hardware
PC/Laptop Tablet
Software
mebis Lernplattform
Digitale Welt
Lebensweltbezogenes digitales Material
Individuum
Möglichkeit der Selbststeuerung von Lernort, -Tempo und -Zeitpunkt
Peer Group
Gemeinsames Finden und Planen des Lösungswegs Kollaboratives Erstellen des Arbeitsergebnisses Austausch über das Arbeitsergebnis
Weg und Ziel
Aufgabenstellung, die kreative Lösungswege ermöglicht Digitale Medien zur Dokumentation / Bearbeitung
Gymnasium | Wirtschaft und Recht 10 (HG, SG, NTG, MuG, SWG) | 3 Entwicklung eines Geschäftsmodells
  • Kompetenzerwartungen
    • stellen im Rahmen eines Projekts zur Entwicklung eines eigenen Geschäftsmodells wesentliche Elemente eines erfolgreichen Unternehmens systematisch dar. Dabei identifizieren sie den Kernprozess und vollziehen grundlegende unternehmerische Entscheidungen nach.
    • wenden im Team grundlegende Methoden des Projektmanagements ergebnisorientiert an. Dabei setzen sie digitale Medien bedarfsgerecht ein.
  • Inhalte zu den Kompetenzen
    • Elemente eines Geschäftsmodells, z. B. Geschäftsidee, Marktchancen, ausgewählte Marketingmaßnahmen, Preiskalkulation, Standortentscheidung, Wahl der Rechtsform, Ermittlung von Kapitalbedarf und Finanzierungsmöglichkeiten, Organisation der Leistungserstellung
    • grundlegende Methoden des Projektmanagements, z. B. Zielformulierung, Struktur- und Ablaufplanung, Projektkommunikation, -dokumentation, -präsentation, -evaluation
Gymnasium | Wirtschaft und Recht 9 (WWG) | 2.1 Entwicklung eines Geschäftsmodells
  • Kompetenzerwartungen
    • stellen im Rahmen eines Projekts zur Entwicklung eines eigenen Geschäftsmodells wesentliche Elemente eines erfolgreichen Unternehmens systematisch dar. Dabei identifizieren sie den Kernprozess und vollziehen grundlegende unternehmerische Entscheidungen nach.
    • wenden im Team grundlegende Methoden des Projektmanagements ergebnisorientiert an. Dabei setzen sie digitale Medien bedarfsgerecht ein.
  • Inhalte zu den Kompetenzen
    • Elemente eines Geschäftsmodells, z. B. Geschäftsidee, Marktchancen, ausgewählte Marketingmaßnahmen, Preiskalkulation, Standortentscheidung, Wahl der Rechtsform, Ermittlung von Kapitalbedarf und Finanzierungsmöglichkeiten, Organisation der Leistungserstellung
    • grundlegende Methoden des Projektmanagements, z. B. Zielformulierung, Struktur- und Ablaufplanung, Projektkommunikation, -dokumentation, -präsentation, -evaluation
1.3.4 Grundlegende Kompetenzen im Handlungsfeld Selbstbestimmtes Verbraucherverhalten
1.3.5 Grundlegende Kompetenzen im Handlungsfeld Umweltverhalten
1.3.6 Grundlegende Kompetenzen im Handlungsfeld Digital handeln
8 Medienbildung/Digitale Bildung
9 Ökonomische Verbraucherbildung
11 Soziales Lernen
3 Bildung für Nachhaltige Entwicklung (Umweltbildung, Globales Lernen)
1.1 Medienangebote und Informatiksysteme (Hardware-, Software und/oder Netzwerkkomponenten) sach- und zielorientiert handhaben
2.1 Aufgabenstellungen klären, Informationsbedarfe ableiten und Suchstrategien entwickeln
2.2 Mediale Informationsquellen begründet auswählen und gezielt Inhalte entnehmen
2.3 Daten und Informationen analysieren, vergleichen, interpretieren und kritisch bewerten
2.4 Daten und Informationen zielorientiert speichern, zusammenfassen, strukturieren, modellieren und aufbereiten
3.1 Mit Hilfe von Medien situations- und adressatengerecht interagieren
4.1 Werkzeuge zur Realisierung verschiedener Medienprodukte auswählen und zielgerichtet einsetzen
4.3 Arbeitsergebnisse unter Einsatz adäquater Präsentationstechniken und medialer Werkzeuge sach- und adressatenbezogen darbieten

Genussrebellen

In dieser DigLA erproben die Lernenden das Projektmanagement nach dem Prinzip der vollständigen Handlung. Sie planen und realisieren eigenständig Projekte zum Fairen Handel. Dadurch vertiefen sie an einem Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz praxisnah sowohl methodische als auch fachliche Fähigkeiten. Die Lehrkraft fördert dagegen als Lernbegleiter eigenverantwortliches Lernen und Kompetenzen wie Teamarbeit, Zeitmanagement und Problemlösefähigkeit.

Screenshot aus dem Kurs: Kursübersicht CC BY-SA 4.0 Carmen Endres
Screenshot aus dem Kurs: Lehrermaterial zur Handhabung des Kurses sowie den Kursinhalten CC BY-SA 4.0 Carmen Endres
Screenshot aus dem Kurs: Lehrerhinweise zu jeder Arbeitsphase CC BY-SA 4.0 Carmen Endres
Screenshot aus dem Kurs: Aufbau jeder Arbeitsphase mit Bildimpuls und Aufgabenstellung für die Lernenden CC BY-SA 4.0 Carmen Endres
Screenshot aus dem Kurs: Animierte Grafik zur Rollenverteilung CC BY-SA 4.0 Carmen Endres
Screenshot aus dem Kurs: Digitale Dokumentation des Arbeitsprozesses CC BY-SA 4.0 Carmen Endres
Screenshot aus dem Kurs: Digitale Ergebnissicherung der Arbeitsphasen CC BY-SA 4.0 Carmen Endres

Vollständige Handlung

Die „vollständige Handlung” ist ein pädagogisches Konzept des handlungsorientierten Lernens. Dieses zielt darauf ab, Lernende aktiv in den Lernprozess einzubeziehen, indem diese komplexe, realitätsnahe Aufgaben bewältigen müssen.

  • Komplexität: Die Aufgaben sind komplex und realitätsnah, so dass die Lernenden verschiedene Fähigkeiten und Kenntnisse einsetzen müssen, um sie zu lösen.

  • Integriertes Lernen: Die Lernenden vertiefen ihr Verständnis, indem sie verschiedene Fähigkeiten und Kenntnisse miteinander verbinden, um komplexe Aufgaben zu bewältigen.

  • Authentizität: Die Aufgaben sind authentisch und haben einen direkten Bezug zur Lebenswelt, was den Lernprozess für die Schülerinnen und Schüler relevanter macht.

  • Selbstständiges Lernen: Die Lernenden werden dazu angeregt, eigenständig Lösungen zu erarbeiten und Herausforderungen zu meistern.

  • Relevanz: Die Lernenden sehen den direkten Bezug zwischen dem Gelernten und der realen Welt.

  • Motivation: Die Lernenden sind motiviert durch die Aussicht, das Projekt erfolgreich abzuschließen.

Die Kachel zur Themeneinführung ist fakultativ und dient als Anregung, um in das Thema einzusteigen. Der Filmbeitrag kann nach dem Prinzip des „Flipped Classrooms“ von den Lernenden zu Hause angesehen werden; die Besprechung erfolgt im Unterricht. Dieser Teil ist losgelöst von der eigentlichen Projektarbeit in Kleingruppen, die ab der Kachel „Informieren“ eigenverantwortlich von den Gruppen durchlaufen wird.

Die Kursstruktur spiegelt die wichtigsten Aspekte der „vollständigen Handlung“ wider:
1. Informieren

Die Lernenden erhalten eine komplexe Aufgabe und müssen zunächst relevante Informationen sammeln.

 2. Planen

Sie erstellen eigenständig einen sinnvollen und zielorientierten Arbeitsablauf.

 3. Entscheiden

Es wird entschieden, welche Projektidee auf welche Weise umgesetzt wird.

 4. Ausführen

Die Schülerinnen und Schüler setzen eigenständig die geplanten Arbeitsschritte um.

 5. Kontrollieren

Sie führen prozessbegleitend selbstständig einen Soll-Ist-Vergleich durch, um zu überprüfen, ob die einzelnen Arbeitspakete sach- und fachgerecht ausgeführt werden.

 6. Bewerten

Die Lernenden reflektieren und bewerten anhand eines Bewertungsrasters den eigenen Arbeitsprozess selbstständig.

Alle Schritte dieser DigLA von der Recherche, über die Planung und Entscheidungsfindung bis hin zur Reflexion des Gesamtprojektes werden mit Hilfe digitaler Medien durchgeführt.

Themeneinführung:

  • Filmanalyse zu Social Entrepreneurship

  • Ergebnissicherung über ein Forum

Informieren:

  • Internetrecherche zum Fairen Handel

  • Ergebnissicherung mit Hilfe des BayernAtlas und einer digitalen Pinnwand

Planen:

  • Gegenseitiges Feedback zu potentiellen Projektideen über die Aktivität „Gegenseitige Beurteilung”

Entscheiden:

  • Entscheidung zur Projektumsetzung über das Abstimmungstool

Ausführen:

  • Planung der Rollenverteilung mit Hilfe einer animierten Grafik

  • Vorstrukturierung der Aufgabenpakete anhand einer adaptierbaren Checkliste

Kontrollieren:

  • Planung und Kontrolle des Arbeitsprozesses mit Hilfe eines Kanban-Boards

Bewerten:

  • Reflexion des Arbeitsprozesses anhand der Aktivität „Feedback”

Die Lehrerhandreichung enthält Hintergrundinformationen zum didaktischen Grundkonzept, zur Idee des Social Entrepreneurships sowie zum Projektmanagement. Im Werkzeugkoffer finden Sie eine ausführliche Präsentation zum Projektmanagement mit erläuternden Hinweisen für die Lehrkraft in den Notizen, die Sie an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Darüber hinaus sind für jeden Arbeitsschritt konkrete Umsetzungshinweise in einer blauen Box hinterlegt. 

Die aktuelle Kursgestaltung orientiert sich an der Projektidee, Produkte aus Fair-Trade-Schokolade herzustellen und zu verkaufen. Grundsätzlich ist jedoch jedes andere Projekt, das der Bekanntmachung fair gehandelter Produkte dient, ebenso denkbar. Beispiele wären fair gehandelte Schulkleidung, Schularbeitsmaterialien, Spielzeug oder Schmuck.

In Abhängigkeit von der Klassengröße und dem Zeitbudget können Sie als Lehrkraft festlegen, ob die Lerngruppe mehrere kleinere Projekte oder ein gemeinsames Projekt plant und durchführt.

Bei der Realisierung mehrerer Projekte entfällt gegebenenfalls die Kachel „Abstimmung”. In diesem Fall ist jedoch zu bedenken, dass Schülerinnen und Schüler, die in Kleingruppen ein Projekt realisieren, mehrere Rollen (vgl. Kachel „Ausführen”) übernehmen müssen.

Alle Aktivitäten dieses Kurses sowie die zur Verfügung gestellten Checklisten sind adaptierbar, und können somit an den gewünschten Schwierigkeitsgrad, die konkrete Projektidee sowie das zur Verfügung stehende Zeitbudget angepasst werden.

Das Symbol rechts unten, das aus einem runden roten Kreis mit einem schwarzen Haus in der Mitte besteht, ist der Home-Button, der die Schülerinnen und Schüler immer zur Kursübersicht zurückführt.  

Weitere Aufgaben aus dem Zielbereich

Alle ansehen (19)

Progettare una gita scolastica a Roma

In diesem Kurs planen und organisieren die Schülerinnen und Schüler gemeinsam eine viertägige Studienfahrt nach Rom. Sie überlegen auf Italienisch, welche Sehenswürdigkeiten besichtigt werden sollen, wie die Freizeitgestaltung aussehen wird und wohin zum Essen gegangen wird.

Aeneas – Flucht aus Troja

Illustrierende Aufgaben zum LehrplanPlus Latein 5/6. Der Kurs umfasst Aufgaben zu den drei Gegenstandsbereichen Text, sprachliche Basis und kultureller Kontext zum Thema Aeneas.

Big Five - Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit

Diese Digitale Lernaufgabe (DigLA) ist geeignet für eine digital gestützte Erarbeitung und Reflexion der Persönlichkeitstheorie der Big Five im Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler lernen ihr eigenes Persönlichkeitsprofil durch einen anerkannten Test kennen und reflektieren darüber.

Geräusche-Märchen

In dieser Digitalen Lernaufgabe (DigLA) entdecken Lernende die Welt der Märchen, indem sie sich durch eine Phantasiereise dorthin versetzen. Sie werden angeregt, sich Geräusche für typische Märchenwörter zu überlegen, diese auf eigene Weise zu erzeugen und aufzunehmen.

Sulle tracce di Giovanni Boccaccio

Die hier vorliegende Digitale Lernaufgabe (DigLA) zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie mit einem literarischen Text, der evtl. auch einer älteren Sprachstufe angehört, umgegangen werden kann und wie eine Einordnung ins Leben und Werk des Autors erfolgen könnte.

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