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Schulart
Gymnasium
Jahrgangsstufe
8
Altersstufe
Sekundarstufe I
Fach
Griechisch
Fachgruppe
Sprachen
Zeitdauer
3 UE
Hardware
PC/Laptop Tablet
Software
mebis Lernplattform
Individuum
Möglichkeit der Selbststeuerung von Lernort, -Tempo und -Zeitpunkt Autonomie bei der Wahl der Lerninhalte / Gegenstände und ggf. der Lernziele Individuelle Lernwege und / oder abgestufte Unterstützung bei der Bearbeitung von Aufgaben
Weg und Ziel
Aufgabenstellung, die kreative Lösungswege ermöglicht Erstellen eines digitalen Artefakts
Gymnasium | Griechisch 8 (3. Fremdsprache) | 1 Texte
  • Kompetenzerwartungen
    • übersetzen altersgemäße griechische Lehrbuchtexte u. a. aus folgenden Themenbereichen in angemessenes Deutsch:
      • Topografie: Kreta, Peloponnes, Mittelgriechenland;
      • Geschichte: Frühzeit (u. a. minoische und mykenische Zeit), archaische Zeit;
      • Politik und Gesellschaft: Stellung der Frauen, Stellung der Sklaven;
      • Alltags- und Privatleben: Familie; Sport; spartanische Erziehung;
      • Religion und Mythos: griechische Gottheiten; Opfer und Kult; Mythen (u. a. Herakles, Theseus, trojanischer und thebanischer Sagenkreis); Heiligtümer, Heil- und Orakelstätten (Olympia, Delphi, Epidauros).
Gymnasium | Griechisch 8 (3. Fremdsprache) | 2.3 Formenlehre
  • Kompetenzerwartungen
    • erfassen die Bedeutung des Aspekts (linear, punktuell) und der jeweiligen Tempora für die Aussagen von Texten.
Gymnasium | Griechisch 8 (3. Fremdsprache) | 4 Methodik
  • Kompetenzerwartungen
    • überprüfen ihre Übersetzungsergebnisse und benennen und analysieren ggf. sprachliche Fehler unter Anleitung.
    • wenden bei einer Auseinandersetzung mit Texten altersgemäße Methoden der produktiven oder kreativen Rezeption (z. B. Entwürfe von Plakaten, Standbilder, spielerisch-szenische Darbietungen, auch unter Nutzung geeigneter digitaler Medien) an.
2.1 Aufgabenstellungen klären, Informationsbedarfe ableiten und Suchstrategien entwickeln
2.2 Mediale Informationsquellen begründet auswählen und gezielt Inhalte entnehmen
3.2 Analoge und digitale Werkzeuge zur effektiven Gestaltung kollaborativer als auch individueller Lernprozesse verwenden und Resultate mit anderen teilen
4.1 Werkzeuge zur Realisierung verschiedener Medienprodukte auswählen und zielgerichtet einsetzen
4.2 Medienprodukte unter Berücksichtigung formaler und ästhetischer Gestaltungskriterien und Wirkungsabsichten erstellen
4.3 Arbeitsergebnisse unter Einsatz adäquater Präsentationstechniken und medialer Werkzeuge sach- und adressatenbezogen darbieten
5.1 Inhalte, Gestaltungsmittel, Strukturen und Wirkungsweisen von Medienangeboten und Informatiksystemen analysieren und bewerten

Herakles und der Aspekt

Die Basis der Lernaufgabe bildet ein griechischer Text im Umfang von 106 griechischen Wörtern, in dem Herakles in knappen Zügen von seinem Abenteuer mit der kerynitischen Hirschkuh berichtet.

Darunter regen vier verschiedene Lernbereiche die Schülerinnen und Schüler dazu an, sich die sprachliche Basis, den Inhalt und die Übersetzung eigenverantwortlich zu erarbeiten sowie sich kreativ mit der Rezeption dieses Mythos auseinanderzusetzen.

Blick in den Kurs: Übersetzungstext CC BY-NC-SA 4.0 ISB | GYM1 Fachreferat Griechisch
Blick in den Kurs: Drag-and-drop-Übung CC BY-NC-SA 4.0 ISB | GYM1 Fachreferat Griechisch
Blick in den Kurs: Multiple-Choice-Übung CC BY-NC-SA 4.0 ISB | GYM1 Fachreferat Griechisch

Mit Hilfe der Digitalen Lernaufgabe wiederholen und vertiefen die Schülerinnen und Schüler auf der Basis eines griechischen Textes über Herakles und die kerynitische Hirschkuh selbständig die Bedeutung der Wortbestandteile des Verbums (Augment, Tempuszeichen, Themavokal, Primär- und Sekundärendungen) sowie die Bedeutung des Aspekts (linear, punktuell) und der jeweiligen Tempora für die Aussagen von Texten. Sie arbeiten die zentralen Inhalte des Textes heraus und übersetzen diesen in angemessenes Deutsch. Dabei erweitern sie ihre Kenntnisse über die Taten und Erlebnisse des Herakles. Schließlich recherchieren sie nach Rezeptionsdokumenten dieses Mythos und lassen sich davon zur Schaffung eines eigenen „Rezeptionsdokuments“ inspirieren.

Voraussetzung für die erfolgreiche Bearbeitung der Digitalen Lernaufgabe ist die Behandlung des Imperfekts und Aorists sowie des Heraklesmythos in Dialogos 1, Lektion 18.

 

Die vier Lernbereiche der Digitalen Lernaufgabe können vollständig oder in Auswahl bearbeitet werden. Dabei kann die Auswahl der zu bearbeitenden Lerngebiete sowie die Reihenfolge ihrer Bearbeitung den Schülerinnen und Schülern selbst überlassen oder von der Lehrkraft vorgegeben werden.

Die Dauer der Bearbeitung hängt dementsprechend von der Anzahl der ausgewählten Lerngebiete ab. Für eine vollständige Bearbeitung sind ca. 3 UE zu veranschlagen.

Alle Lernbereiche der Digitalen Lernaufgabe können sowohl in Einzel- als auch in Partnerarbeit durchgeführt werden. Die Lehrkraft steht als Ansprechperson bei fachlichen oder technischen Problemen zur Verfügung.

Alle vier Lernbereiche beziehen sich auf einen griechischen Text, in dem Herakles seinem Neffen seine Erlebnisse bei der Jagd nach der kerynitischen Hirschkuh aus der Ich-Perspektive erzählt.

  1. Im Lernbereich „Sprache“ werden die Schülerinnen und Schüler über verschiedene Aufgaben dazu angeleitet, die Unterscheidung der Formen des Imperfekts und des Aorists zu üben und sich die Regeln zur Verwendung dieser Tempora im Griechischen selbst zu erarbeiten.

  2. Im Lernbereich „Inhalt“ erschließen sich die Schülerinnen und Schüler der Reihe nach die zentralen Aussagen der einzelnen Textabschnitte in Form von Quizfragen.

  3. Im Lernbereich „Übersetzung“ übersetzen sie den Text in angemessenes Deutsch. Je nach Kenntnisstand können sie hierfür zwischen drei verschiedenen Niveaustufen, in denen der Text aufbereitet wird, wählen.

  4. Der Lernbereich „Rezeption“ regt die Schülerinnen und Schüler dazu an, Rezeptionsdokumente zu recherchieren und in Anlehnung an diese ein eigenes „Rezeptionsdokument“ (z. B. ein gemaltes Bild, ein Standbild, einen Comic, einen Kurzfilm mit Spielfiguren) zu erarbeiten. Die Ergebnisse werden photographisch dokumentiert und in einer Datenbank hochgeladen. Wenn die Unterrichtszeit es erlaubt, ist es empfehlenswert, dass die Lehrkraft die entstandenen „Rezeptionsdokumente“ in der Lerngruppe vorstellen und besprechen lässt.

Die Startseite der Digitalen Lernaufgabe bietet den griechischen Text, der die Basis für alle Aufgaben darstellt, und vier Links zu je einem der vier Lernbereiche. Die Reihenfolge der Bearbeitung der Aufgaben ist nicht festgelegt.

Der Lernbereich „Sprache“ enthält folgende vier Aufgaben:

  • Sammeln von Verben zum Wortfeld „Fortbewegung” aus dem Text (mark-the-words)

  • Unterscheidung von Verben im Imperfekt von Verben im Aorist (Zuordnungsaufgabe)

  • Erkennen aller Verben des Übersetzungstextes im Aorist (mark-the-words)

  • Infotext zum Aspekt im Griechischen im drag-the-words-Format sowie ein Quiz zur Selbstkontrolle

Der Lernbereich „Inhalt“ besteht aus einem Quiz mit acht Aufgaben in verschiedenen Formaten, durch die die Schülerinnen und Schüler abschnittsweise zur Erfassung des Inhalts angeleitet werden.

Im Lernbereich „Übersetzung“ kann der Text je nach Kenntnisstand in drei verschiedenen Niveaustufen ausgewählt werden. Ebenso ist es möglich, sich die Bedeutungen und Form einzelner Vokabeln durch Anklicken anzeigen zu lassen und die eigene Übersetzung anhand einer beigefügten Musterlösung selbst zu verbessern. Falls eine Lehrkraft diese interaktive Bearbeitungsmöglichkeit nicht nutzen lassen will, befinden sich in dem Kurs (nur für die Lehrkraft sichtbar) vier PDF-Dokumente mit dem Text in den drei Niveaustufen sowie mit der Musterlösung zur analogen Bearbeitung. 

Der Lernbereich „Rezeption“ enthält die Arbeitsanweisung und die Datenbank zur Erstellung und Dokumentation der eigenen „Rezeptionsdokumente“ der Schülerinnen und Schüler.

Die Lehrkraft muss vor Beginn entsprechend dem Reifegrad der Lerngruppe entscheiden, ob sie die Auswahl der zu bearbeitenden Lerngebiete sowie die Reihenfolge ihrer Bearbeitung den Schülerinnen und Schülern selbst überlässt oder feste Vorgaben dazu macht.

Die Digitale Lernaufgabe kann sehr flexibel eingesetzt werden:

  • im Rahmen von Frei- oder Wochenplanarbeit, um die neue Grammatik selbst einzuüben.

  • als Hausaufgabe, um eine Vertiefung auch einmal nach Hause auslagern zu können. Hier sollte jedoch auf jeden Fall eine Nachbesprechung im Unterricht erfolgen und darauf geachtet werden, dass alle Schülerinnen und Schüler die technischen Voraussetzungen zur Bearbeitung der Aufgaben auf der mebis Lernplattform haben.

  • im Krankheitsfall zum Einüben der Grammatik für einzelne Schülerinnen und Schüler.

  • als Wiederholungsmaterial für die ILF in höheren Klassen, um Lücken zu schließen.

Folgende Ergänzungen sind z. B. möglich:

  • An einem deutschen Text über ein weiteres Abenteuer des Herakles kann besprochen werden, in welches Tempus die einzelnen Prädikate bei einer Übersetzung ins Griechische gesetzt werden müssten.

  • Die Schülerinnen und Schüler können Plakate zu den zwölf Arbeiten des Herakles erstellen und sich so einen geordneten Überblick über diesen Mythos verschaffen.

  • Ausgehend von den im Lernbereich „Rezeption“ gefundenen Dokumenten können die Schülerinnen und Schüler zu einer Reflexion darüber angeregt werden, weshalb dieser Mythos so vielfältig rezipiert worden ist.

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