Zu Inhalt springen Zu Fußbereich springen
Schulart
Gymnasium
Jahrgangsstufe
9
Altersstufe
Sekundarstufe I
Fach
Chemie
Fachgruppe
MINT
Zeitdauer
2 UE
Hardware
PC/Laptop Smartphone
Software
mebis Lernplattform
Individuum
Möglichkeit der Selbststeuerung von Lernort, -Tempo und -Zeitpunkt Autonomie bei der Wahl der Lerninhalte / Gegenstände und ggf. der Lernziele Individuelle Lernwege und / oder abgestufte Unterstützung bei der Bearbeitung von Aufgaben
Peer Group
Austausch über das Arbeitsergebnis
Weg und Ziel
Erstellen eines digitalen Artefakts Digitale Medien zur Dokumentation / Bearbeitung
Gymnasium | Chemie 9 (NTG) | 5 Wechselwirkungskonzept – Anziehung zwischen Teilchen
  • Kompetenzerwartungen
    • vergleichen die physikalischen Eigenschaften molekularer Stoffe und erklären die Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede durch die auftretenden zwischenmolekularen Wechselwirkungen, um hypothesengeleitet Eigenschaftsunterschiede aus den Molekülstrukturen vorauszusagen, z. B. für die Auswahl geeigneter Lösemittel.
  • Inhalte zu den Kompetenzen
    • Elektronegativität, Partialladung, polare und unpolare Elektronenpaarbindung
    • Bindungspolarität (Elektronendichteverteilung), Molekülpolarität (ladungscodierte Elektronendichteoberfläche, ggf. mithilfe einer Software zur Molekül-Modellierung)
    • Wechselwirkungen zwischen Teilchen: Van-der-Waals-Wechselwirkungen als Überbegriff für London-Dispersionswechselwirkungen und Dipol-Dipol-Wechselwirkungen; Wasserstoffbrücken; Ion-Dipol-Wechselwirkungen, ggf. Verwendung von Simulationssoftware
1.1 Medienangebote und Informatiksysteme (Hardware-, Software und/oder Netzwerkkomponenten) sach- und zielorientiert handhaben
1.2 Funktionsweisen und grundlegende Prinzipien von Medienangeboten und Informatiksystemen durchdringen und zur Bewältigung neuer Herausforderungen einsetzen
2.2 Mediale Informationsquellen begründet auswählen und gezielt Inhalte entnehmen
4.1 Werkzeuge zur Realisierung verschiedener Medienprodukte auswählen und zielgerichtet einsetzen
4.2 Medienprodukte unter Berücksichtigung formaler und ästhetischer Gestaltungskriterien und Wirkungsabsichten erstellen
4.3 Arbeitsergebnisse unter Einsatz adäquater Präsentationstechniken und medialer Werkzeuge sach- und adressatenbezogen darbieten
4.4 Publikationswege erschließen, Medienprodukte unter Wahrung von Persönlichkeits- und Urheberrecht erstellen und veröffentlichen
5.1 Inhalte, Gestaltungsmittel, Strukturen und Wirkungsweisen von Medienangeboten und Informatiksystemen analysieren und bewerten

Zwischenmolekulare Wechselwirkungen

In diesem Kurs erarbeiten sich die Lernenden selbsttätig die Inhalte (Slides, Text, Video) zu den unterschiedlichen zwischenmolekularen Wechselwirkungen der Teilchen eines Stoffes.
In der Erarbeitungsphase des Kurses ist der wesentliche Bestandteil die Vertonung stummer Erklärvideos. Dazu wird durch die Lernenden je ein stummes Video mit erklärenden Audiokommentaren zu den Vorgängen auf der submikroskopischen Ebene ergänzt.

Kursstruktur
Kursstruktur CC BY-NC-SA 4.0 Christian Haberl
Interaktive Präsentation
Interaktive Präsentation CC BY-NC-SA 4.0 Christian Haberl
Lernvideo
Lernvideo CC BY-NC-ND 4.0 Christian Haberl
Text- und Medienfeld
Text- und Medienfeld CC BY-NC-SA 4.0 Christian Haberl
Drag-and-Drop Aufgabe
Drag-and-drop Aufgabe CC BY-NC-SA 4.0 Christian Haberl

Die Schülerinnen und Schüler

  • können die drei wichtigsten zwischenmolekularen Wechselwirkungen benennen.

  • können anhand der Molekülstruktur auf die zwischenmolekularen Wechselwirkungen schließen.

  • können die auftretenden zwischenmolekularen Wechselwirkungen anhand der Molekülstruktur beschreiben.

Während der Erarbeitung können die Lernenden audiovisuelle Medien zielgerichtet für Erklärungen einsetzen. Sie nutzen dabei verschiedene Medien zum Lernen.

Die Digitale Lernaufgabe (DigLA) ist so gestaltet, dass sie von den Schülerinnen und Schülern in wechselnder Einzel- und Gruppenarbeit völlig eigenständig durchlaufen werden kann.

Mithilfe verschiedener Präsentationsformen (Slides, Text, Animationen) werden die Schülerinnen und Schüler durch die erstaunlichen Fähigkeiten des Geckos motiviert und zum Thema hingeführt.

In einem Erklärvideo aus der mebis-Mediathek werden anschließend die unterschiedlichen submikroskopischen Kräfte ausführlich erläutert.
Der Einstieg und die Erarbeitung zu den zwischenmolekularen Wechselwirkungen benötigt eine Unterrichtsstunde. Die Lehrkraft überwacht in dieser Phase den Lernfortschritt.

In der zweiten Erarbeitungsphase erstellen die Lernenden ausgehend von einem stummen Video eine Tonspur, die sie innerhalb des Lernplattform-Kurses aufnehmen und ablegen können. Die Einteilung der Gruppen erfolgt im Vorfeld durch die Lehrkraft. Jede Gruppe vertont nur eines der drei Videos. Diese Phase kann kollaborativ innerhalb von Gruppen erfolgen, um mit dem Lernprodukt in Form des vertonten Videos den zuvor selbstständig erarbeiteten Lerninhalt des Kurses zu sichern.

Abschließend kann die Lehrkraft vor der Klasse einzelne Tonspuren inklusive Bildspur wiedergeben und nachbesprechen.

Der Kurs ist in verschiedene Abschnitte unterteilt.

  • Im ersten Abschnitt wird mit einer H5P-Kurspräsentation über den Kronengecko zu einer Problemfrage hingeführt. Wie gelingt es dem Kronengecko die Glasscheiben senkrecht entlangzulaufen? Ein Erklärvideo zur Anatomie der Zehen des Geckos, die das Haften an der Scheibe begünstigen, führt zur Betrachtung der submikroskopischen Ebene.

    Der chemische Hintergrund zu den verschiedenen zwischenmolekularen Wechselwirkungen wird im Anschluss in Textform oder alternativ auch als ausführliches Erklärvideo präsentiert.

  • Im zweiten Abschnitt „Arbeitsauftrag“ wird für drei unterschiedliche Moleküle je eine Animation gezeigt, in der die Elektronenbewegungen innerhalb eines Moleküls visualisiert werden. Als Aufgabe zur Sicherung sollen die Lernenden die aus dem Text gewonnenen Informationen durch die Nachvertonung des stummen Videos sichern. Die Lernenden können dabei in unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden, sodass zu jeder Animation mehrere Gruppen Vorschläge zur Vertonung produzieren und anschließend präsentieren können.

  • Im dritten Abschnitt gibt es noch kurze interaktive Wiederholungsaufgaben zu den wichtigsten zwischenmolekularen Wechselwirkungen, die abschließend auch als Hefteintrag übernommen werden können.

Je nach Belieben der Lehrkraft kann – angeleitet durch die Lehrkraft - im Anschluss eine zusätzliche Feedbackschleife eingefügt werden, in der die Videos von den Lernenden kritisiert werden und nach der Überarbeitung am Ende hochwertig vertonte Lernvideos entstehen. Abschließend können die so erstellten Videos klassenintern oder unter Berücksichtigung der Persönlichkeitsrechte innerhalb der Schule veröffentlicht werden.

Weitere Aufgaben aus dem Zielbereich

Alle ansehen (25)

Aeneas – Flucht aus Troja

Illustrierende Aufgaben zum LehrplanPlus Latein 5/6. Der Kurs umfasst Aufgaben zu den drei Gegenstandsbereichen Text, sprachliche Basis und kultureller Kontext zum Thema Aeneas.

Selbstlernkurs Klingel

In dieser Digitalen Lernaufgabe (DigLA) lernen Schülerinnen und Schüler selbstgesteuert den Aufbau einer einfachen Relaisschaltung nachzuvollziehen und zu präsentieren. Eine alte in ihre Einzelteile zerfallene Klingel soll im Verlauf der Unterrichtseinheit wieder zusammengesetzt werden.

Orientierung im Zahlenraum 1000

In dieser Digitalen Lernaufgabe (DigLA) werden verschiedene Übungsaufgaben zur Orientierung im Zahlenraum bis 1000 angeboten. Die Lernenden verwenden unter anderem verschiedene Darstellungsformen, sie zerlegen Zahlen und ordnen diese.

Gedächtnis

In dieser Digitalen Lernaufgabe (DigLA) erarbeiten die Schülerinnen und Schüler selbstständig eine Lerneinheit zum Thema „Gedächtnis” in Form von Informations-, Übungs- und Vertiefungskapiteln. Der Kurs beinhaltet Lernvideos sowie interaktive Aufgaben zur Erarbeitung und Übung.

Wasser – Unser Lebenselixier

Wasser ist das Lebenselixier der Menschheit. Wir benötigen Trinkwasser als Nahrungsmittel und wir bestehen je nach Alter zu knapp 60% aus Wasser. Gleichzeitig wird vor allem das knappe Trinkwasser durch unseren leichtsinnigen Umgang mit der Natur bedroht. Lernende erkennen, warum Wasser so wichtig ist und wissen, was Wasser ausmacht.

Der Hebel

In der Aufgabe geht es um die Einführung des Hebels im Fach „Geschichte/Politik/Geographie” und „Natur und Technik” (FS) in der Mittelstufe eines Förderzentrums mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Sie ist in Form eines teachSHARE-Kurses in mebis umgesetzt.

Zu Seitenstart springen