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Schularten
Förderschule Grundschule
Jahrgangsstufe
1
Altersstufe
Primarstufe
Fach
Deutsch
Fachgruppe
Sprachen
Zeitdauer
1 UE ca. 1 bis 2 Unterrichtseinheiten
Hardware
PC/Laptop Smartphone
Software
mebis Lernplattform
Individuum
Möglichkeit der Selbststeuerung von Lernort, -Tempo und -Zeitpunkt Individuelle Lernwege und / oder abgestufte Unterstützung bei der Bearbeitung von Aufgaben
Förderschule (Sprache) | Deutsch 1/2 | 4.3 Sprachliche Strukturen in Wörtern, Sätzen, Texten untersuchen und verwenden (Referenz)
Förderschule (Lernen) | Deutsch 1–4 | 1 Sprechen und Zuhören
  • Kompetenzerwartungen
    • sprechen situationsangemessen und adressatenbezogen zu, vor und mit anderen.
Förderschule (Lernen) | Deutsch 1–4 | 3 Schreiben
  • Kompetenzerwartungen
    • zeigen Sprachbewusstheit und Rechtschreibbewusstsein auf der Basis von Lese- und Schreiberfahrungen sowie im handelnden Umgang mit Sprache und benennen Schreibhilfen.
Grundschule | Deutsch 1/2 | 4.3 Sprachliche Strukturen in Wörtern, Sätzen, Texten untersuchen und verwenden
  • Kompetenzerwartungen
    • erfassen den Satz als Sinneinheit, halten Satzgrenzen ein und setzen ein Satzschlusszeichen.

Satzarten unterscheiden lernen und üben – Fragesatz, Aufforderungssatz und Aussagesatz

In diesem Kurs lernen die Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen Satzarten „Fragesatz“, „Aussagesatz“ und „Ausrufesatz“ hinsichtlich ihres Satzschlusszeichens kennen. Nach der Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler erfolgt die Zuteilung in eine der drei Niveaugruppen. Die neun qualitativ und quantitativ differenzierten H5P-Aufgaben der jeweiligen Niveaugruppe leiten den Lernenden motivierend durch den Kurs.

Screenshot: Begrüßung und Erklärung CC BY-NC 4.0 ISB | GMFI AK Förderschwerpunkt Lernen
Screenshot 2: Beispielfrage CC BY-NC 4.0 ISB | GMFI AK Förderschwerpunkt Lernen
Screenshot 3: Beispielaufgabe CC BY-NC 4.0 ISB | GMFI AK Förderschwerpunkt Lernen
Screenshot 4: Selbsteinschätzung CC BY-NC 4.0 ISB | GMFI AK Förderschwerpunkt Lernen
Screenshot 5: Lehreransicht CC BY-NC 4.0 ISB | GMFI AK Förderschwerpunkt Lernen

Lernziele

  1. Erkennen und Unterscheiden von Satzarten: Die Schüler sollen in der Lage sein, verschiedene Satzarten wie Aussagesätze, Fragesätze, Aufforderungssätze und Ausrufesätze zu erkennen und zu unterscheiden.

  2. Bildung und Verwendung von Satzarten: Die Schüler sollen lernen, wie sie die verschiedenen Satzarten korrekt bilden und in unterschiedlichen Kommunikationssituationen angemessen verwenden.

  3. Reflexion über die Wirkung von Satzarten: Die Schüler sollen die Wirkung und Funktion der unterschiedlichen Satzarten im Kontext von Texten und Gesprächen reflektieren und bewusst einsetzen können.

Relevanz

Das Verständnis und die korrekte Verwendung von Satzarten sind essenziell für die Kommunikationsfähigkeit und das Textverständnis. Diese Kompetenzen unterstützen die Schüler dabei, ihre Gedanken klar und strukturiert auszudrücken sowie die Absichten und Gefühle anderer besser zu verstehen. Dies ist nicht nur im schulischen Kontext wichtig, sondern auch im Alltag und in späteren beruflichen Situationen.

Lerngegenstand

Der Lerngegenstand umfasst die verschiedenen Satzarten im Deutschen:

  • Aussagesätze: Informieren oder stellen fest (z.B. „Die Sonne scheint.”)

  • Fragesätze: Stellen eine Frage (z.B. „Scheint die Sonne?”)

  • Aufforderungssätze: Geben eine Anweisung oder Bitte (z.B. „Schau aus dem Fenster.”)

  • Ausrufesätze: Drücken Emotionen aus (z.B. „Wie schön der Tag ist!”)

Didaktische Prinzipien

  1. Anschaulichkeit: Der Unterricht sollte durch anschauliche Beispiele und Übungen unterstützt werden. Beispielsweise könnten kurze Texte oder Dialoge analysiert werden, um die verschiedenen Satzarten zu identifizieren und ihre Funktionen zu verstehen.

  2. Schülerorientierung: Die Lerninhalte sollen an die Lebenswelt der Schüler angepasst werden. Aufgaben können so gestaltet werden, dass sie persönliche Interessen und Erfahrungen der Schüler einbeziehen, um die Relevanz und das Interesse zu erhöhen.

  3. Handlungsorientierung: Durch praktische Übungen und Rollenspiele sollen die Schüler die verschiedenen Satzarten aktiv anwenden. Sie könnten Dialoge schreiben, eigene Texte verfassen oder in Gesprächssituationen die Wirkung der Satzarten ausprobieren.

Durch die Kombination dieser didaktischen Prinzipien können die Schüler ein tiefes Verständnis für Satzarten entwickeln und lernen, sie effektiv in verschiedenen Kommunikationssituationen einzusetzen.

Ablauf der Unterrichtseinheit

Zuerst erfolgt anhand einer Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler die Zuteilung in eine der drei Niveaugruppen. Die neun qualitativ und quantitativ differenzierten Aufgaben der jeweiligen Niveaugruppe bearbeiten die Schülerinnen und Schüler und lernen so die Satzarten „Fragesatz“, „Aussagesatz“ und „Ausrufesatz“ hinsichtlich ihres unterschiedlichen Satzendzeichens zu unterscheiden.

Sozialform

Die Bearbeitung erfolgt selbstständig oder in Partnerarbeit an ihrem digitalen Endgerät, entweder im Unterricht oder aber zu Hause als vertiefende, übende Hausaufgabe. Sie lernen die Satzarten „Fragesatz“, „Aussagesatz“ und „Ausrufesatz“ hinsichtlich ihres unterschiedlichen Satzendzeichens zu unterscheiden.

Zeitbedarf

Der geschätzte Zeitbedarf liegt bei 2 Unterrichtseinheiten.

Die neun qualitativ und quantitativ differenzierten Aufgaben der jeweiligen Niveaugruppe führen die Schülerinnen und Schüler gezielt und strukturiert durch die verschiedenen Satzarten „Fragesatz“, „Aussagesatz“ und „Ausrufesatz“. Dabei wird besonderer Wert auf motivierende, abwechslungsreich gestaltete H5P-Aufgaben gelegt, die das Lernen interaktiv und ansprechend gestalten.

Ein Beispiel hierfür ist eine Drag-and-Drop-Aufgabe, bei der die Lernenden bestimmte Wörter an die korrekte Position im Satz ziehen müssen, um so die Struktur der verschiedenen Satzarten zu festigen. Diese Methode hilft dabei, zentrale Merksätze auf spielerische Weise zu wiederholen und zu verinnerlichen. Nach der erfolgreichen Bearbeitung schreiben die Schülerinnen und Schüler die Merksätze in ihr Deutschheft, was eine zusätzliche Verankerung des Gelernten durch die manuelle Verschriftlichung bewirkt.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, fehlende Satzzeichen in Lückensätze einzufügen. Dies fördert das Verständnis für die Rolle von Satzzeichen in der Unterscheidung von Satzarten. Alternativ wird den Lernenden die Möglichkeit gegeben, den korrekten Satz einem vorgegebenen Satzzeichen zuzuordnen, was das Erkennen und Anwenden der Satzzeichenregeln weiter vertieft.

Ein wichtiger Aspekt dieser Aufgaben ist die Möglichkeit zur Selbstkontrolle. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Lösungen eigenständig überprüfen und gegebenenfalls korrigieren, was ihnen direkte Rückmeldung gibt und das eigenverantwortliche Lernen stärkt. So wird nicht nur das Verständnis der Satzarten, sondern auch die Fähigkeit zur Selbstreflexion und zum selbstständigen Arbeiten gefördert.

Differenzierungsmöglichkeiten: Die Aufgaben sind in drei Differenzierungsgruppen gestaltet, die Schülerinnen und Schüler schätzen sich selbst ein, können aber auch gezielt von der Lehrkraft einer Gruppe zugewiesen werden in Abhängigkeit von ihrem Vorwissen und ihrem Arbeitstempo. Die Aufgaben können sowohl in Einzelarbeit als auch in Partnerarbeit durchgeführt werden. Wahlweise könnten die Schülerinnen und Schüler selbst anhand des Materials einen Hefteintrag anfertigen.

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